Die Demokratisierung der Landkarte
"Digital.Leben" über OpenStreetMap
Bewaffnet mit GPS-Gerät und Fotoapparat streifen sie durch Straßen und Parks oder durch einsame Gebirgslandschaften. Das Ziel: möglichst detailliert die Welt zu vermessen und Geodaten in einer riesigen Datenbank zu sammeln, aus der schließlich Karten erstellt werden können, beispielsweise Straßenpläne, Pläne für Radfahrer, Wanderer und Segler.
"Digital.Leben", 16.55 Uhr, Ö1. Die Radioserie ist auch gratis als Podcast abonnierbar:
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Nutzer können Karte selbst ergänzen
OpenStreetMap nennt sich das internationale Projekt, das nach dem Mitmach-Prinzip von Wikipedia funktioniert. 2004 wurde die offene Weltkarte vom Engländer Steve Coast ins Leben gerufen. Er hatte die Idee, gemeinsam mit anderen Menschen Karten zu erzeugen und sie unter einer Creative-Commons-Lizenz im Netz zur Verfügung zu stellen. Das heißt, die Nutzer können die Karten im Gegensatz zu herkömmlichen Straßen- und Landkarten ständig ergänzen und aktualisieren und gebührenfrei auf Websites und in Publikationen veröffentlichen.
Mittlerweile gibt es um den ganzen Globus etwa 100.000 ehrenamtliche Mapper. Anna Masoner hat einen von ihnen, Andreas Labres, porträtiert.
~ Link: OffMaps: Freie Straßenkarte auf dem iPhone (../../http://www.fuzo-archiv.at/?id=1624643v2) ~
~ Link: Freie Straßenkarte ohne GPS aktualisieren (../../http://www.fuzo-archiv.at/?id=1604103v2) ~
~ Link: OpenStreetMap: "Kein weißer Fleck mehr" (../../http://www.fuzo-archiv.at/?id=1501854v2) ~
~ Link: Bald ganz Österreich auf OpenStreetMap (../../http://www.fuzo-archiv.at/?id=1501860v2) ~
(Digital.Leben)
