"Human Nature": Die Ars Electronica 2009
"Matrix" über digitale Klone und käufliche Bioreaktoren
Klimawandel und Erderwärmung sind die zurzeit deutlichsten Anzeichen, wie sehr der Mensch den Globus verändert - zum Teil irreversibel. In noch viel stärkerem Ausmaß prägen aber Gen- und Biotechnologie den Übergang in das Erdzeitalter des Anthropozän, wie die Ars-Electronica-Veranstalter in einem programmatischen Text zur Ars 2009 schreiben.
Diesen Beitrag hören Sie am Sonntag um 22.30 Uhr im Ö1-Netzkulturmagazin "matrix".
Die neuen Technologien verändern die Sichtweise des Menschen auf sich selbst. Und deshalb will die Ars Electronica in ihrem 30. Jahr einen Dialog zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft anzetteln, um sich über den "neuen Menschen", der immer mehr zum Schöpfer wird, klar zu werden.
Sonja Bettel, Margarita Köhl und Franz Zeller erkunden in Linz, wohin sich "Human Nature" bewegt. Mit Beiträgen über den digitalen Klon und Doppelgänger HI-1 des japanischen Android-Forschers Hiroshi Ishiguro, den Körper der Zukunft als käuflichen Bioreaktor, das sich quer durch Linz ziehende Alternate-Reality-Spiel "Rider Spoke" von Blast Theory und die schräg-verspielten Heimroboter aus dem MIT-Media Lab.
(matrix)
