Fujitsu reduziert Engagement im Chipgeschäft

SPEICHER
27.08.2009

Einsparungen bei Fixkosten und Neuentwicklungen

Der japanische IT-Konzern Fujitsu will sein verlustbringendes Geschäft mit Speicherchips verkleinern. Dazu senkt der ehemalige Siemens-Partner die Fixkosten der Sparte, beendet seine Investitionen in die Neuentwicklung innovativer Chips und konzentriert sich auf seine stärksten Produkte.

Der größte IT-Dienstleister Japans beschleunigt damit seinen Umbau zu einem Serviceanbieter, wie es IBM und Hewlett-Packard vorgemacht haben. Das Programm soll 80 Milliarden Yen (rund 600 Mio. Euro) einbringen.

"Der Chipumsatz geht in diesem Jahr zurück, und er wird nicht viel zulegen in der Zukunft", sagte der Chef der Sparte Microelectronics, Haruki Okada. Im laufenden Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit Umsatzeinbußen von 25 Prozent bei System- und Microkontrollchips, die in Digitalkameras über Autos bis zu Supercomputern eingebaut werden.

Die Halbleiterbranche leidet weltweit unter den Folgen der Wirtschaftskrise und Überkapazitäten.

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(Reuters)