USA: Millionenstrafe für Epson
Konzern muss 18 Millionen Euro wegen Preisabsprachen zahlen
Wegen illegaler Preisabsprachen hat der japanische Elektronikhersteller Epson in den USA der Zahlung einer Strafe von 26 Millionen Dollar (gut 18 Mio. Euro) zugestimmt.
Preise für Displays abgesprochen
Wie das US-Justizministerium am Dienstag mitteilte, räumte der Konzern ein, sich vor dem Verkauf von LCD-Bildschirmen an den US-Handyproduzenten Motorola in den Jahren 2005 bis 2006 mit anderen Unternehmen über die Preise verständigt zu haben. Vor einem Gericht in San Francisco sei deshalb ein Verfahren gegen Epson eröffnet worden.
Die US-Justiz ermittelt in dem Fall gegen neun asiatische Elektronikhersteller, darunter auch die japanischen Firmen Sharp und Hitachi. Die Gesamthöhe der verhängten Strafen beläuft sich auf mehr als 600 Millionen Dollar.
(AFP)
