Asus hofft auf chinesischen Markt

Q2 2009
25.08.2009

Geringere Verluste wegen Währungsschwankungen

Die Nachfrage aus China und anderen Schwellenländern soll den Netbook-Pionier Asustek wieder in die Gewinnzone ziehen. Vor allem eine Reihe neuer Produkte soll dem Unternehmen nach Angaben vom Dienstag dabei helfen, sich gegen die übermächtigen Rivalen Hewlett-Packard, Dell und Acer durchzusetzen.

"Wir sehen einen starken Wachstumsimpuls aus China", sagte Konzernchef Jerry Shen. "Das Geschäft in Osteuropa wächst ebenfalls ziemlich gut. Deshalb sollte sich die Lage ab sofort verbessern."

Währungsschwankungen halfen

Erst am Montag hatte der weltgrößte Handyhersteller Nokia angekündigt, sich mit einem eigenen Netbook auf den heiß umkämpften Markt für kleine Laptops zu wagen. Netbooks sind für das Surfen im Internet konzipierte Minicomputer (Eee PC), die Asustek erstmals 2007 auf den Markt brachte.

Im zweiten Quartal erlitt Asustek vor allem wegen Währungsschwankungen noch einen geringen Nettoverlust. Im operativen Geschäft schaffte es der Konzern dank Entlassungen und Produktstreichungen nach zwei Verlustquartalen jedoch bereits in die schwarzen Zahlen.

Hoffen auf Schulbeginn

Im dritten Quartal peilt Asustek den Verkauf von 1,8 Millionen Notebooks und 1,5 Millionen Netbooks an - das wäre eine Steigerung von rund 50 Prozent binnen drei Monaten. Grund sind die vermehrten Computerkäufe zu Beginn des Schuljahres.

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(Reuters)