Sega verhandelt mit Electronic Arts
Der japanische Computerspiele-Hersteller Sega verhandelt mit dem US-Konkurrenten Electronic Arts [EA] über einen gemeinsamen Vertrieb für Nordamerika.
Das finanziell angeschlagene Unternehmen prüfe derzeit ein Angebot von EA. Nähere Informationen wurden von beiden Unternehmen nicht bekannt gegeben. Ein mögliches Zusammengehen mit EA wirft jedoch Fragen über die Zukunft von Visual Concepts auf, der US-Tochter von Sega, an der EA bereits im Februar interessiert war.
Visual Concepts stellt vor allem Sportspiele her und ist damit ein Konkurrent in einem wichtigen EA-Teilmarkt. Ein Vertriebs-Joint-Venture würde wohl nur dann zustande kommen, wenn Sega aus der Sportspiele-Produktion aussteigt. Eine Übernahme der Sega-Tochter im Falle einer Vertriebskooperation wäre daher denkbar.
Sega macht die Hälfte seiner Umsätze in Nordamerika. Ein Joint-Venture mit EA würde Sega weiter Kosten sparen helfen. Das Unternehmen ist erstmals nach sechs wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Die Fusionsverhandlungen mit Sammy und Namco wurden auf Eis gelegt.
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