Jugendliche bevorzugen TV und Internet
Das Internet ist für deutsche Jugendliche das wichtigste Unterhaltungsmedium neben dem Fernsehen.
Das geht aus der am Mittwoch von der Landesanstalt für Medien NRW in Düsseldorf vorgestellten Studie "Internet 2002: Deutschland und die digitale Welt" hervor.
Am beliebtesten seien bei den 14- bis 19-Jährigen E-Mails, Websurfing, Musik-Downloads und der Besuch von Chatrooms.
Zwei Drittel aller Jugendlichen surfen völlig unbeaufsichtigt durch das Web.
Bundesweit gehen der Studie zufolge 60 Prozent der Jugendlichen online.
54 Prozent der Deutschen offline
Überraschender Befund: Rund 54 Prozent der Bundesbürger nutzen
das World Wide Web nach wie vor nicht. Vor allem
Hauptschulabsolventen sowie Männer und Frauen ohne Berufstätigkeit
bleiben offline.
Europäisches Zentrum für MedienkompetenzSoziale Ungleichheiten verstärkt
Das Internet verringere soziale Ungleichheiten nicht, sondern verstärke sie eher, folgerte Gernot Gehrke, Geschäftsführer des Europäischen Zentrums für Medienkompetenz.
Mehr als die Hälfte [54 Prozent] der deutschen Internetsurfer nutzen ausschließlich deutschsprachige Websites. Doch sind die Bundesbürger damit eigentlich noch recht international. In den USA, in China und Taiwan nutzen sogar 90 Prozent der Befragten nur Seiten in ihrer Muttersprache.
