Neues Digicam-Flaggschiff von Canon
PowerShot G11 mit ausklappbarem Display und Zehn-MP-Sensor
Der japanische Digitalkamera-Weltmarktführer Canon hat am Mittwoch eine Reihe neuer kompakter Digicams vorgestellt. Das aus technischer Sicht interessanteste der neuen Geräte ist die PowerShot G11, mit der Canon seine G-Reihe hochwertiger Kompaktkameras mit RAW-Modus für Enthusiasten fortsetzt.
Weniger Megapixel
Neu gegenüber dem Vorgänger G10 ist das ausklappbare und drehbare Display mit einer Bildschirmdiagonale von 7,1 cm (2,8"). Das Gerät hat aber auch einen optischen Sucher. Außerdem hat nun auch Canon dem Megapixelwettrennen zwischen den Herstellern eine Absage erteilt und dem neuen Gerät einen Sensor mit zehn Megapixel Auflösung spendiert - das Vorgängermodell hatte einen 14-Megapixel-Sensor. Laut Canon konnte damit das Bildrauschen deutlich reduziert werden, das Unternehmen schreibt von einer Verbesserung um zwei ISO-Stufen. Bis ISO 3.200 arbeitet die G11 mit voller Auflösung, es gibt aber auch einen Low-Light-Modus, der bis ISO 12.800 bei einer Auflösung von 2,5 Megapixel funktioniert.
Gegen das Verwackeln hilft der optische Stabilisator, der in das Zoomobjektiv der G11 eingebaut ist. Das Objektiv deckt - auf Kleinbildverhältnisse umgerechnet - einen Brennweitenbereich von 28 bis 140 mm ab. An moderne Monitore findet die G11 auch über HDMI-Anschluss. Als Speichermedium dienen SDHC-Karten, als Bildprozessor kommt ein DIGIC4 zum Einsatz. Wie die G10 so hat auch die G11 einen Blitzschuh. Die Kamera ist ab Oktober 2009 zum Preis von 589 Euro erhältlich.
