US-Computerspielemarkt bricht ein
Rückgang um 29 Prozent
Laut den aktuellen Zahlen des US-Marktforschers NPD hat der US-Computer- und Videospielemarkt im Juli einen drastischen Umsatzrückgang verzeichnet. Das berichtete der US-Wirtschaftsdienst "Bloomberg" am Freitag. Ab stärksten betroffen sind die Hersteller Sony und Nintendo.
Die Verkäufe von Nintendos Wii-Konsolen gingen demnach um 55 Prozent zurück. Sonys PlayStation 3 verzeichnete einen Rückgang von 46 Prozent. Dem gegenüber konnte Microsoft den Absatzrückgang seiner Xbox 360 im Vergleich zum Vormonat verringern. Der Umsatz sank im Juli um einen Prozent, im Juni wurde noch ein Rückgang von 9,5 Prozent verzeichnet.
Rückgang von 29 Prozent
Der Gesamtumsatz von Hard- und Software sowie Zubehör fiel in den USA, dem weltweit größten Computer- und Videospielemarkt, um 29 Prozent auf 848,9 Millionen US-Dollar (595,5 Mio. Euro) gegenüber 1,19 Milliarden US-Dollar (834,8 Mio. Euro) im Juli 2008. Der Gesamtumsatz in den ersten sieben Monaten dieses Jahres belief sich auf 8,16 Milliarden US-Dollar, 14 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum im vergangenen Jahr.
Der Verkauf von Videospielkonsolen und Handheld-Geräten brach um 37 Prozent auf 281 Millionen US-Dollar ein, im Vergleich zu knapp 448 Millionen US-Dollar im Juli 2008. Ein Grund für den drastischen Rückgang sei neben der globalen Rezession das Fehlen neuer Blockbuster-Titeln, so "Bloomberg". Die größten Rückgänge wurden in den Genres Musik und Tanz verzeichnet.
(AFP/futurezone)
