Karl Popper wäre Open-Access-Fan
Wissenschaftsforscher für digitales und kostenfreies Publizieren
Karl Popper hat den öffentlichen Charakter der wissenschaftlichen Methoden gefordert. Ihre Objektivität könne nicht individuell zustande kommen, sondern nur durch öffentliche Kontrolle und Kritik. Weniger gemeinschaftlich orientiert sind Papierjournale, die heute als harter Kern der Wissenschaftskommunikation gelten.
Ihre Hauptfunktion besteht laut dem Wissenschaftsforscher Gerhard Fröhlich in der Kontrolle dieser Kommunikation. Er plädiert nicht zuletzt deshalb für digitales und kostenfreies Publizieren - Popper wäre Open-Access-Fan gewesen, meint Fröhlich in einem Gastbeitrag.
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