Start für Roboterwettkampf "Eurobot"
Von Mittwoch, 28. Mai, bis Sonntag, 1. Juni, findet in La Ferte Bernard in Frankreich der Roboterwettkampf "Eurobot" statt.
Bei dem zum sechsten Mal stattfindenen Wettbewerb treten mobile autonome Roboter, entwickelt von Universitäten und Hochschulen aus ganz Europa, gegeneinander an.
Die zu bewältigende Aufgabenstellung wechselt jedes Jahr, heuer gilt es nach dem Thema "Kopf oder Zahl" zwölf zufällig auf dem Spielfeld platzierte etwa CD-große Scheiben, die auf einer Seite grün und auf der anderen Seite rot lackiert sind, auf die "richtige" Seite zu drehen.
Die Roboter müssen dabei komplett autonom agieren.
Österreich wird in diesem Jahr gleich durch drei Teams vertreten. Die beiden Roboter "ropat" und "Austrobot", jeweils von Studenten der Fachhochschule Produktions- und Automatisierungstechnik entwickelt, und das Team des Roboterclubs Wien [Ae²M].
FH-PATMatch geht über 90 Sekunden
Jeweils zwei Roboter treten auf dem drei mal zwei Meter großen Spielfeld im Schachbrettdesign gegeneinander an. Es gilt, die aufgestellten Spulen umzuwerfen und auf die richtige Seite zu drehen.
Um Extrapunkte zu erzielen, können mehrere Spulen aufeinander gestapelt oder durch Tischtennisbälle umgeschossen werden. Die Dauer eines Spiels beträgt 90 Sekunden.
Herz des in sechs Monaten entwickelten "ropat" ist ein Acht-Bit-Mikrochip, angetrieben wird er von zwei DC-Motoren [direct current, Abk. für Gleichstrom]. Die Hub- und Dreheinrichtung wird von Standard-Modellbauservos betätigt. Als Stromquelle fungieren NiCd-Akkus.
Der "Austrobot" läuft mit einem Atmel-Mikroprozessor und wird wie auch die Hub- und Dreheinrichtung ebenfalls von DC-Motoren angetrieben. Als Stromquelle wird ein Bleigelakku verwendet.
In diesem Jahr kämpfen 30 Mannschaften um den Sieg nach Punkten. Die österreichischen Teams hoffen auf Platzierungen unter den ersten zehn Teilnehmern.
Eurobot
