27.05.2003

BILANZ 2002/03

Bildquelle: vodafone

Mobilfunker Vodafone halbiert Verluste

Der britische Mobilfunkkonzern Vodafone hat seine milliardenschweren Verluste deutlich verringert.

Der Fehlbetrag für das Geschäftsjahr 2002/2003 [31. März] sei von 16,15 Milliarden [umgerechnet 22,8 Mrd. Euro] auf 9,82 Milliarden britische Pfund [13,54 Mrd Euro] gesunken, teilte der weltgrößte Mobilfunkanbieter in London mit.

Den Gewinn vor Steuern und Firmenwertabschreibungen gab Vodafone mit 8,43 Milliarden Pfund [11,64 Mrd. Euro] an, ein Plus von 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz stieg um 33 Prozent auf 30,37 Milliarden Pfund [42,52 Mrd. Euro].

Die Zahl der Kunden wuchs nach den Angaben um elf Prozent auf 119,7 Millionen.

Gute Aussichten

Als eine der bedeutendsten Transaktionen des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde der Kauf noch vorhandener Minderheitsbeteiligungen an Vodafone Deutschland und Spanien für die Summe von 2,05 Milliarden Pfund [2,87 Mrd. Euro] genannt.

Auch für das laufende Geschäftsjahr zeigte sich der Konzern zuversichtlich. Der proportionale Umsatz und die Kundenzahl sollen um mehr als zehn Prozent steigen, hieß es.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen [EBITDA] werde stärker als der Umsatz zulegen, derzeit liegt es bei umgerechnet 17,5 Milliarden Euro [ein Plus von 26 Prozent]. Der Kapitalfluss [Cash-Flow] werde über den 5,2 Milliarden Pfund des Jahres 2002/2003 liegen.

Mehr Dividende

Das Unternehmen hob wie erwartet die Schlussdividende auf 0,8983 Pence an. Damit habe Vodafone insgesamt 15 Prozent mehr Dividende gezahlt als im Vorjahr, hieß es.