Seagate streicht 2.000 Jobs in Singapur
Nachfrage nach Festplatten gesunken
Der Festplattenhersteller Seagate Technology entlässt 2.000 Mitarbeiter in Singapur. Die Produktion von Festplatten werde von Singapur in andere Länder verlegt, sagte eine Unternehmenssprecherin am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.
Aufgrund der geringeren Nachfrage nach Festplatten müssten die Effizienz erhöht und Kosten durch überflüssige Fabriken gesenkt werden. Bereits jetzt stellt Seagate die meisten Festplatten in Ländern wie Thailand, China und Malaysia her.
Asien-Hauptsitz bleibt in Singapur
Der asiatische Hauptsitz von Seagate sowie die Produktentwicklung und das Pressezentrum würden jedoch in Singapur bleiben, so die Sprecherin.
Derzeit arbeiten in dem Insel- und Stadtstaat 8.000 Menschen für den Konzern, der seinen Hauptsitz in Kalifornien hat. In dem Anfang Juli abgelaufenen Quartal erlitt Seagate einen Nettoverlust von 81 Millionen Dollar.
(Reuters)
