HTC erwartet Gewinnrückgang
Zunehmende Konkurrenz und weniger Absatz
Der taiwanesische Handyhersteller HTC erwartet für das aktuelle Geschäftsjahr einen Umsatzrückgang. Gründe seien Verzögerungen bei der Einführung neuer Produkte, ein starker Rückgang an Auftragseingängen sowie ein Absatzrückgang auf dem chinesischen Markt, berichtet das "Wall Street Journal" ("WSJ") am Montag.
HTC gab am Freitag bekannt, dass für 2009 mit einem Rückgang um eine einstellige Prozentzahl - im niederen bis mittleren Bereich - gerechnet werde, nachdem zuvor mit einem zehnprozentigen Anstieg kalkuliert wurde. Im vorigen Jahr stieg der Umsatz um 29 Prozent auf 152,56 Milliarden taiwanesische Dollar (3,27 Mrd. Euro).
Zunehmende Konkurrenz
Nach Angaben von Analysten sei HTC einer zunehmenden Konkurrenz ausgesetzt, da Rivalen wie Motorola und Sony Ericcson mit ihren ebenso auf Googles Betriebssystem Android basierenden Mobiltelefonen auf den Markt drängen. HTC brachte im September 2008 Googles-Handy G1 heraus. Daneben ist das taiwanesische Unternehmen einer der wichtigsten Hersteller von Handys mit dem Microsoft-Betriebssystem Windows Mobile.
HTC gab an, so "WSJ", für das dritte Quartal einen Umsatz zwischen 34 und 36 Milliarden taiwanesische Dollar zu erwarten. Im Vergleichszeitraum 2008 waren es 37,86 Milliarden taiwanesische Dollar. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um 10,3 Prozent auf 38,2 Milliarden taiwanesische Dollar.
