Gentechnik nützt Netzwerk-Routing
Mit seinen "Sequence Reducer"-Produkten, die seit kurzem auch in Österreich erhältlich sind, will Peribit Networks an den Profitraten der Carrier mitnaschen. Es handelt sich um ein Stück Hardware, das durch Weglassen redundanter Datenmuster die Übertragungsleistung von WAN-Verbindungen um bis zu eine Zehnerpotenz steigert.
Letzteres ist eher ein Laborwert, im gemischten WAN-Traffic sei eine durchschnittliche Reduktion von 4,6 zu eins zu erzielen, so die Hersteller.
Netzarchitektur mt "Sequence Reducers"Von DNA-Strings und Flags
Die Logik dieser neuartigen Bandbreiten-Steigerer stammt aus der Genforschung. In der Molekularbiologie wird computergestützt nach gleichförmigen Mustern in DNA-Strings gesucht.
Die "Molecular Sequence Reduction"-Technologie [MSR] von Peribit, die zum Patent angemeldet ist, wird in den Sequence-Reducern zum Heraussuchen gleicher Datenmuster verwendet.
MSR erkennt und beseitigt wiederholt auftretende Daten oder "Nicht-Informationen" im Netzwerkverkehr in Echtzeit und sendet an deren Stelle nur so genannte Flags. Durch die Beseitigung dieser redundanten Daten, die in vielen Fällen bis zu 90 Prozent der Netzwerkressourcen beanspruchen, kann die effektive Übertragungskapazität erheblich erhöht werden.
MSR von Peribit ist eine vollständig transparente und multifunktionale Technologie auf Übertragungsebene, die für IP-basierten Verkehr innerhalb eines Netzwerks unabhängig von der Anwendung, vom Inhalt, vom Protokoll undvon der physischen Schnittstelle eingesetzt werden kann.
Produkttest eins
