26.05.2003

FUTUREMARK

Nvidia schummelt beim Benchmark-Test

Der Benchmark-Entwickler Futuremark [vormals Madonion] beschuldigt den Grafikkartenhersteller Nvidia beim "3DMark 2003"-Test des neuesten Grafikchips zu schummeln.

Zu diesem Zweck soll Nvidia die Detonator-FX-Treiber für GeForce FX 5900 verändert haben, sodass der Benchmark-Test erkannt und eine höhere Leistung vorgetäuscht wird.

Manipulationen leider nichts neues

"Wir haben in den Detonator-FX-Treibern einen Mechanismus ausfindig gemacht, der für künstlich hohe Werte sorgt", so Futuremark.

Nvidia bestreitet diesen Umstand naturgemäß: "Wir wissen noch nicht, was genau gemacht wurde, aber anscheinend will man unser Produkt mit extra geschaffenen Szenarien in schlechtes Licht rücken."

Schon öfter sind Nvidia wie auch Konkurrent ATI wegen Manipulationen von Benchmark-Tests in Verruf geraten.

Nvidia zuletzt mit Treibern, die zwar höhere Benchmark-Werte erzeugten, allerdings Schwächen in der Darstellungsqualität aufwiesen. ATI machte mit der Manipulation der Windows-2000-Treiber der Radeon 8500 für den "Quake 3"-Arena-Benchmark Schlagzeilen.