AT&T: Mobilfunk federt Wirtschaftskrise ab

Q2 2009
23.07.2009

Starkes Wachstum mildert Auswirkungen

Der US-Telekomkonzern AT&T konnte die Auswirkungen der Wirtschaftskrise im abgelaufenen Quartal nur teilweise durch ein starkes Wachstum beim Mobilfunk abfedern. Unterm Strich sank der Gewinn um rund 15 Prozent auf 3,2 Milliarden US-Dollar oder 0,54 Dollar je Aktie, wie der Telekomkonzern am Donnerstag in Dallas mitteilte.

Dabei hätten ein starkes Wachstum bei Mobilfunk und mobilen Datendiensten Auswirkungen der Wirtschaftskrise und Kosten, die durch den Start des neuen iPhones 3G im Juni entstanden waren, gemildert. Analysten hatten mit weniger Gewinn gerechnet.

Die Umsätze entwickelten sich mit einem leichten Rückgang von 0,4 Prozent auf 30,7 Milliarden Dollar stabil. AT&T gewann in den Monaten April bis Juni 1,4 Millionen neue Mobilfunkkunden und bleibt mit 79,6 Millionen Kunden die Nummer zwei auf dem US-Mobilfunkmarkt hinter Verizon Wireless. Das Gemeinschaftsunternehmen von Verizon und Vodafone war nach der Übernahme von Alltel zur Nummer eins aufgestiegen.

(dpa)