26.05.2003

BLACKBERRY

RIM wegen Patentverletzung verurteilt

Ein US-Gericht hat das kanadische Unternehmen Research in Motion [RIM] zu einer Strafe von 8,8 Mio. USD wegen Patentverletzungen an dem US-Konzern NTP verurteilt.

Der kanadische Produzent der mobilfunkfähigen BlackBerry-Handhelds verletzt laut Entscheidung des Gerichts fünf Patente von NTP bezüglich der drahtlosen Übermittlung von E-Mails.

Bereits Ende November verurteilt

Die Strafe von 8,8 Mio. USD aus dem jüngsten Urteil hat US-Richter James Spencer auf eine Strafe aus dem November 2002 aufgeschlagen. Damals verurteilte ein US-Gericht die Kanadier bereits zu einer Zahlung von 23,1 Mio. USD.

Zusätzlich verlangt NTP von RIM elf Mio. USD Schadenersatz und die teilweise Übernahme der Gerichtskosten - nochmals fünf Mio. USD.

NTP versucht daneben eine einstweilige Verfügung vor Gericht durchzusetzen, die den Verkauf der BlackBerry-PDAs [Personal Digital Assistent] in Nordamerika verbieten soll.

Die Entscheidung dazu steht noch aus. Beobachter gehen allerdings davon aus, dass RIM gegen das Urteil in jedem Fall berufen wird.