Microsoft publiziert Linux-Treiber unter GPL
Verbessert Linux-Performance auf Hyper-V
Microsoft hat am Montag bekanntgegeben, dass es drei Gerätetreiber für Linux unter der GPLv2 veröffentlicht hat. Die Treiber umfassen 20.000 Zeilen Code und sollen - ganz uneigennützig ist die Spende nicht - die Leistung von Linux in Microsofts Virtualisierungsumgebungen Windows Server 2008 Hyper-V und Windows Server 2008 R2 Hyper-V steigern. Die Treiber ermöglichen es, dass Linux in diesen Umgebungen im "Enlightened Mode" läuft und damit optimierten Zugriff auf Schnittstellen und Speicher erhält.
Nach Aussage von Microsoft-Sprecher Tom Hanrahan ist es das erste Mal, dass der Konzern Code direkt an die Linux-Gemeinde übermittelt. Allerdings hat Microsoft nicht die GPLv3, sondern die weniger strenge GPLv2 gewählt. Linus Torvalds hatte sich nach Erscheinen der GPLv3 dafür ausgesprochen, den Kernel unter der GPLv2 zu lassen.
