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"Matrix" über das Internet in Kuba
Jahrzehnte des US-amerikanischen Embargos und der Verlust starker Bündnispartner durch den Zusammenbruch des Ostblocks haben dazu geführt, dass sich Kuba in den letzten Dekaden international immer mehr isoliert hat.
Touristen sind als Devisenbringer willkommen, doch sonst will man vom Rest der Welt nicht viel wissen. Dazu gehört auch eine konsequente Abschottung vom Internet und das Verbot jeglicher Handynutzung. Diese Informationsunterdrückung hat zum Entstehen einer Untergrundkultur mit inoffiziellen Netzzugängen, kommunaler Computernutzung und auf Flash-Datenspeichern zirkulierenden Oppositionsvideos geführt.
Am Sonntag in "Matrix"
22.30 Uhr, Ö1
Jetzt beginnt sich der Staat mit dem Abdanken des Revolutionsführers Fidel Castro vorsichtig neuen Technologien zu öffnen. Die beiden Forscher Gwendolyn Floyd und Joshua Kauffman waren im Vorjahr mehrfach in Kuba, um der heimlichen Internet-Revolution des kommunistischen Inselstaats auf die Spur zu kommen. Janko Röttgers sprach mit ihnen im kalifornischen San Diego. (Wiederholung vom Oktober 2008)
(Matrix)
