Internet-Attacken: Spurensuche geht weiter
Südkorea untersucht infizierte Computer
Nach den jüngsten Angriffen auf südkoreanische und US-amerikanische Websites wird weiterhin nach den Urhebern gesucht.
Dazu werden von der südkoreanischen Polizei nun auch 27 Computer aus Südkorea untersucht, die mit Schadsoftware zur Errichtung der Botnets infiziert sind und an den verteilten Angriffen (DDoS-Attacken) beteiligt waren. Weiters will die Polizei Festplatten und andere Informationen von sechs ausländischen Servern einholen, die zum Update von Schadsoftware genutzt werden.
Weiterhin wird Nordkorea als Urheber der Angriffe vermutet. Südkoreas National Intelligence Service erklärte Samstagnacht, es gebe dafür zwar verschiedene Anhaltspunkte, die Untersuchungen seien aber noch nicht abgeschlossen. Südkoreas Polizei gab an, dass auch die Untersuchung der Computer möglicherweise nicht zu einem Schuldigen führen könnte.
Laut der staatlichen Korea Communications Commission (KCC) blieben die für Freitagabend erwarteten Angriffe aus.
(AP)
