Nintendo bestätigt miserable Zahlen
Mit den am Donnerstag bekannt gegebenen Zahlen bestätigt der japanische Konsolen- und Game-Produzent Nintendo die bereits im April vorlegten Pro-forma-Zahlen.
Demnach hat Nintendo im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Nettogewinn von 67,3 Milliarden Yen [rund 491 Mio. Euro] erzielt. Der Umsatz liegt bei 504 Mrd. Yen [rund 3,7 Mrd. Euro].
Demnach fiel der Nettogewinn gegenüber dem Vorjahr um 36,8 Prozent; das Umsatzminus fällt mit 9,1 Prozent moderater aus.
Nintendo will den Absatz bei seiner mobilen Gameboy-Advance-Konsole im laufenden Jahr von rund 15,7 auf 20 Millionen Geräte steigern. Der Absatz der GameCube-Konsole soll zudem von knapp 5,8 auf sechs Millionen anziehen.
Das unter den Erwartungen liegende Abschneiden von GameCube-Hard- und -Software wird für das schlechte Ergebnis verantwortlich gemacht.
Nintendo wird Gamecubes nicht losGegenstrategie
Hierzu will Nintendo neue Software-Titel herausbringen, die den GameBoy Advance mit dem GameCube verbinden. Um die Software-Entwicklung zu stärken, will das Unternehmen einen neuen Entwicklungsstützpunkt in Tokio aufbauen.
Für das bis März 2004 laufende Geschäftsjahr erwartet Nintendo dennoch einen Rückgang des Nettogewinns um 3,4 Prozent auf 65 Milliarden Yen, bei einem allerdings um 9,1 Prozent höheren Umsatz von 550 Milliarden Yen.
