21.05.2003

LINZ

Bildquelle: fuZo

Online-Unterricht für Kinder im Spital

Schüler, die im Krankenhaus liegen und trotzdem am Unterricht teilnehmen - das soll demnächst in der Linzer Landeskinderklinik und der Heilstättenschule Spattstraße, ebenfalls in Linz, möglich sein.

Das Projekt "Ill & Isolated Children Connected" [IICC] mache das durch moderne Informations- und Kommunikationstechnologie möglich, erklärten der oberösterreichische Landesrat Walter Aichinger [ÖVP] und Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer.

Damit können Schüler, die sich stationär im Krankenhaus befinden, die Verbindung "in Bild und Ton" mit ihren wichtigsten Bezugspersonen aufrechterhalten. Allein in der Landeskinderklinik und der Heilstättenschule seien das pro Jahr zwischen 50 und 100 Schüler, hieß es.

Internet für E-Learning

Üblicherweise seien Kinder und Jugendliche während eines längeren Krankenhausaufenthaltes weitestgehend von ihrer Umgebung abgeschottet und könnten auch am Unterricht nicht teilnehmen, so Aichinger und Enzenhofer.

Mit Informationstechnologie könne das Unterrichtsgeschehen nun individualisiert und differenziert werden. Die Lehrer würden gezielt auf die Bedürfnisse der kranken Kinder eingehen können und deren Lernfortschritte begleiten.

Den Schülern stehe das Internet einerseits als "E-Learning-Tool" zur Informationsbeschaffung, andererseits als Medium für Koordination und Kooperation zur Verfügung.