20.05.2003

AB FREITAG

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Linux regiert in Linz

Der kleine Pinguin mit den treuherzigen Augen - fürwahr, er ist ein mächtig Tier. Im Linzer Ars Electronica Center und in der Stadtwerkstadt bringt er zum Beispiel einander sonst eher feindlich gesinnte Größen wie Sun und IBM an ein und dasselbe Vortragspult.

Auf dem ersten Höhepunkt der österreichweiten Linuxwochen in Linz präsentiert Sun die Road-Map für die Weiterentwicklung von Star Office, IBM wird "die Herausforderungen für Linux im Enterprise-Umfeld" thematisieren, das heißt ausführen, was Linux und anderer freier Software noch an Applikationen fehlt.

Naturgemäß beziehen sich beide Branchengrößen auf das nicht immer einfache Wechselspiel zwischen den Entwicklern freier Software und deren kommerziellen Anwendern.

Neue Firmen, neue Tools

Während im gesamten IT-Sektor noch immer Firmen schließen, werden in Linz, wo das Umfeld [Uni, Fachhochschulen] für den Einsatz freier Software offenbar sehr günstig ist, sogar neue Unternehmen gegründet.

Die erst im März 2003 eingetragene Lizenzfrei.at stellt relevante TCO-Studien [Total Cost of Ownership] bei der IT-Kostenoptimierung durch den Einsatz von Linux und anderen OS-Lösungen vor.

Vorträge im Doppeldutzend

Zwei Dutzend weitere Vorträge - darunter zwei der bekannt launigen Hacking-Shows des Sicherheitsexperten Thomas Warwaris - runden das Bild der Veranstaltung ab, die gegenüber dem Vorjahr erneut um ein gutes Stück gewachsen ist.