20.05.2003

PATENT & STREIT

Bildquelle: fuZo

"Bestätigung" für Unix durch Microsoft

Microsofts Lizenzzahlung an das Unternehmen SCO Group [ehemals Caldera] für die Nutzung des Betriebsystems Unix sieht SCO als Bestätigung für sein Unix-Patent.

Das Geschäft mit Microsoft mache deutlich, dass die Validierung des intellektuellen Eigentums von SCO weiter voranschreite und SCO die Patente eindeutig besitze, so SCO Senior Vice President und Marketingchef Jeff Hunsaker. Inwieweit der Deal jedoch auch bei der Klage gegen IBM hilfreich ist, sei noch nicht klar.

Finanzielle Details des Geschäftes wurden nicht bekannt, Microsoft zahlt jedoch Lizenzen für Unix-Patente und den Source-Code. Nach Bekanntwerden des Deals sind SCO-Aktien um 40 Prozent gesteigen.

Gestohlener Unix-Code im Linux-Kernel

In einer Stellungnahme sagte Microsoft, dass man mit der Lizenzzahlung sichergehen wolle, bei der Entwicklung von Interoperabilität zwischen Unix und Microsoft-Produkten keine Verletzung an geistigem Eigentum zu verursachen.

Letzte Woche hatte SCO mit der Behauptung auf sich aufmerksam gemacht, dass im Kernel des Linux-Betriebssystems einige Zeilen Code seien, die eins zu eins aus Unix kopiert wurden.