Anti-Spam-Kongress und -Tag
Im Rahmen einer groß angelegten Anti-Spam-Initiative hat Yahoo den 22. Mai zum ersten europaweiten "AntiSpamDay" erklärt.
Yahoo-Deutschland will in der gemeinsam mit dem Deutschen Multimedia Verband DMMV und 13 Medienunternehmen gestarteten Initiative in erster Linie die Verbraucher über die Problematik aufklären und rechtliche Tipps für den Umgang mit Spam geben:
"Spam richtet nicht nur einen erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden an, sondern ist auch ein großes Ärgernis für die Nutzer", sagt Franz Dillitzer, Geschäftsführer von Yahoo! Deutschland.
Die drei großen Webmailanbieter Microsoft, AOL und Yahoo haben sich erst vor zwei Wochen zusammengeschlossen, um gegen unerwünschte Werbemails anzukämpfen. Die üblicherweise bitteren Rivalen wollen zusammen verstärkt Versender von Spam-Mails ausfindig machen und Industriestandards erforschen, die das Versenden von Massenmails einschränken.
Mailanbieter kooperieren gegen SpamAnti-Spam-Kongress
Einen Tag zuvor diskutiert der Verband der deutschen Internet-Wirtschaft, eco, auf seinem ersten Anti-Spam-Kongress in Usingen im Taunus die rechtlichen Grundlagen und technischen Filter-Lösungen.
Das Beste wäre es, wenn man die Verursacher zur Verantwortung ziehen könnte, sagt eco-Geschäftsführer Harald Summa. "Doch die kommen oft aus dem Ausland und unterstehen nicht der deutschen Rechtsprechung."
Auf dem Kongress werden eine Reihe Provider [darunter AOL, Global Access, GMX, Lycos Europe] über die Erfahrungen ihrer Abuse-Abteilungen berichten sowie ihre Filteransätze vorstellen und diskutieren.
Deutscher Anti-Spam-Kongress
