Acht Millionen Euro für Verkehrsleitsysteme
Konkrete Schritte bis Herbst 2009
Der Bund werde heuer acht Millionen Euro in den Ausbau von Verkehrsleitsystemen investieren, kündigte Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) in einer Aussendung zur Eröffnung der ITS Austria Konferenz zum Thema "Auswirkungen europäischer Direktiven auf Österreichs Verkehrspolitik" an.
Das Geld kommt aus dem Klima- und Energiefonds, konkrete Schritte werden nun mit der Autobahnholding ASFINAG, den ÖBB, Ländern und Industrievertretern bis zum Herbst ausgearbeitet. "Unser Ziel ist es, rasch neue innovative Technologien einzusetzen, damit die Verkehrsteilnehmer sicherer, schneller und umweltfreundlicher von A nach B kommen", so Bures. Ziel sei es, dass am Ende jeder Nutzer eine "intelligente" Mobilitätsentscheidung treffen könne.
Neue Ausschreibungen gestartet
In Ergänzung zum Anfang April gestarteten nationalen Aktionsplan zur Verkehrstelematik sollen noch weitere begleitende Maßnahmen gesetzt werden, so Bures. So sollen neue Entwicklungen im Bereich "Intelligente und multimodale Mobilität" gefördert werden. Dazu starte das Verkehrsministerium diese Woche etwa neue Ausschreibungen im Forschungsprogramm "Intelligente Verkehrssysteme und Services" im Umfang von zehn Millionen Euro.
Bures begrüßte weiters, dass die Europäische Kommission einen EU-weiten Aktionsplan zur Einführung intelligenter Verkehrssysteme erarbeitet hat, denn deren Potenzial könne nur bei flächendeckender Einführung voll augeschöpft werden.
(APA/futurezone)
