Serienweise Unterhaltung im Internet

Ö1
19.06.2009

"Matrix" über Webserien

Fernsehserien gehören zu den populärsten Inhalten, die im Internet heruntergeladen werden. Ob "Lost", "Heroes" oder "Battlestar Galactica" - kaum ist die neueste Episode einer dieser Serien im amerikanischen Fernsehen ausgestrahlt, wird sie auch schon als - illegaler - Download angeboten. Kommerzielle Portale wie Hulu versuchen seit einiger Zeit, von der Beliebtheit dieser Fernsehserien im Internet zu profitieren, indem sie sie legal als Streams anbieten.

Am Sonntag in Ö1

Sie hören diesen Beitrag im Netzkulturmagazin "matrix" am Sonntag um 22.30 Uhr in Radio Ö1.

Webserien sind nur wenige Minuten lang

Daneben gibt es aber auch immer mehr Serien und Formate, die eigens für das Web produziert werden. Diese Webserien lehnen sich in ihren Inhalten und ihrer Erzählweise an Fernsehserien an, unterscheiden sich aber in einem wesentlichen Punkt von diesen: Die einzelnen Episoden sind bedeutend kürzer und in der Regel nur wenige Minute lang - ideal für die kurzen Aufmerksamkeitsspannen im Internet.

Angebot aus Wien

Die meisten Webserien laufen und spielen in den USA, seit einigen Monaten werden aber auch im deutschsprachigen Raum vermehrt fernsehähnliche Formate speziell fürs Web produziert. So hat die Deutsche Telekom vor kurzem ein eigenes Webserien-Portal mit dem programmatischen Titel 3min.de gelauncht; und seit Anfang des Jahres unterhält die in Berlin spielende Internet-Seifenoper "Deer Lucy" das Publikum im Web. Auch in Österreich ist man nicht untätig: Der Wiener Filmemacher Arman T. Riahi hat soeben seine Webserie "Neue Wiener" fertiggedreht.

Richard Brem hat sich diese Webserien näher angesehen und für "Matrix" mit den Machern dieser neuen Unterhaltungsformate im und fürs Web gesprochen.

(Matrix)