Brain Force will NSE ganz übernehmen
Die in Frankfurt notierte österreichische Softwarefirma Brain Force Software hat am Mittwoch wie bereits angekündigt 54,05 Prozent an der Münchner NSE Software AG übernommen.
Bezahlt wurde durch einen Aktientausch im Verhältnis 14 zu eins. Demnach halte die NSE nun rund zehn Prozent an Brain Force, hieß es von Brain Force.
Die restlichen 45,95 Prozent von NSE Software befinden sich laut Brain Force im privaten Streubesitz und sollen bis zum Sommer ebenfalls übernommen werden.
Im Zuge dieses Erwerbs habe der Brain-Force-Vorstand am 5. Mai 2003 - vorbehaltlich der Zustimmung des Aufsichtsrates - beschlossen, das Grundkapital der Brain Force von derzeit 3,79 Mio. Euro auf insgesamt 4,22 Mio. Euro durch Ausgabe von 434.620 Aktien gegen Sacheinlage zu erhöhen.
Brain ForceNSE
Die NSE Software AG erzielte im Jahr 2002 einen Umsatz von 16,5 Mio. Euro und beschäftigt rund 130 Mitarbeiter. Die eigene FINAS-Software-Lösung von NSE werde von Finanzdienstleistern wie Versicherungen, Banken und Sparkassen in Deutschland und Österreich eingesetzt, so Brain Force.
Die NSE-Angebote sollen demnach ab sofort von allen Brain-Force-Software-Gesellschaften im deutschen Sprachraum und nach landesspezifischen Anpassungen auch in Italien, in den Niederlanden und in Großbritannien angeboten werden.
