Fedora 11 veröffentlicht
Neue Version der Linux-Distribution online
Das Fedora-Projekt hat am Dienstag die neueste Version seiner Linux-Distribution veröffentlicht. Insgesamt sind in Fedora 11 laut Auskunft der Entwickler 50 Neuerungen verpackt.
Vor allem die Software-Ausstattung ist auf dem aktuellsten Stand: Die Vorversion von Firefox 3.5 ist ebenso enthalten wie das vor wenigen Wochen freigegebene Release 3.1.0 von OpenOffice. Der Kernel ist in der Version 2.6.29 enthalten. Der Desktop GNOME wurde mit der Version 2.26.2 aufgenommen.
Fedora 11 bringt außerdem erstmals den ext2/3-Nachfolger ext4 als Default-Dateisystem zum Einsatz. Neben ATI- werden nun auch Intel- und NVidia-Grafikchips unterstützt. Für NVidia-Karten wird der neue noveau-Treiber verwendet, der den bisherigen Open-Source-Treiber nv ersetzt. Zu den weiteren Neuerungen gehören der Einsatz von Python 2.6 und Thunderbird 3 (Beta) sowie die glibc 2.10.1.
Die neue Version der Linux-Distribution kann seit Dienstag von der Seite des Herstellers in Ausgaben für 32- und 64-Bit-x86-Systeme und PowerPC-Rechner heruntergeladen werden.
