Tool verfolgt Änderungen bei AGB

ELECTRONIC FRONTIER FOUNDATION
07.06.2009

TOSback beobachtet Nutzungsbedingungen von Facebook & Co.

Viele Nutzer würden auf Änderungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) erst aufmerksam, wenn es Probleme gebe, so Tim Jones von der Electronic Frontier Foundation (EFF). Um das zu ändern, hat die US-Internet-Bürgerrechtsbewegung vergangene Woche ein Webtool gestartet, das Änderungen bei den Nutzungsbedingungen von mehr als 40 großen Websites und Social-Networking-Angeboten detailliert dokumentiert.

TOSback.org beobachtet unter anderem die "Terms of Service" von Amazon, eBay, Facebook, Flickr, Google und Yahoo. Internet-Nutzer würden zunehmend ihre persönlichen Daten Websites anvertrauen, so die EFF in einer Aussendung. Mit dem neuen Dienst wolle man es Konsumenten ermöglichen, über Neuregelungen bei den AGB der von ihnen genutzten Sites auf dem Laufenden zu bleiben.

Manche Änderungen seien von Vorteil für die Nutzer, andere nicht, hieß es in der Aussendung. Nicht zuletzt die Aufregung über die geänderten Nutzungsbedingungen der Social-Networking-Site Facebook im vergangenen Februar habe gezeigt, wie wichtig es sei, über die Änderungen bei den AGB informiert zu sein. Facebook musste damals nach Nutzerprotesten die Neuregelung seiner Nutzungsbedingungen, die dem Unternehmen weitreichende Rechte im Umgang mit den von den Nutzern generierten Inhalten eingeräumt hätten, wieder zurücknehmen.

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