Online-Werbeverkäufe in den USA gesunken
Erstmals seit 2002 kein Wachstum
Die Verkäufe von Online-Werbung in den USA sind im ersten Quartal im Vergleich mit dem Vorjahr um fünf Prozent gefallen und lagen bei 5,5 Milliarden US-Dollar.
Damit sind die Verkäufe von Online-Werbung erstmals seit dem Jahr 2002 nicht gestiegen. Das gab das Interactive Advertising Bureau (IAB) zusammen mit PricewaterhouseCoopers LLP (PwC) am Freitag bekannt.
Der Rückgang der Online-Werbung sei im Gegensatz zur großen Werbeflaute bei den amerikanischen Print- und TV-Medien allerdings nur vorübergehend. "Wir sind zuversichtlich, dass das Wachstum zurückkehren wird, wenn sich das Wirtschaftsklima in den USA wieder erholt hat", sagte Randall Rothenberg, Geschäftsführer vom IAB.
Printmedien besonders betroffen
Printmedien, die ihr Online-Angebot in den letzten Jahren aufgestockt hatten, um ihre Werbeeinkünfte zu erhöhen, sind besonders stark vom Rückgang betroffen: Laut der Newspaper Association of America gingen die Verkäufe von Online-Werbung bei Printzeitungen im Web im ersten Quartal um 13 Prozent zurück.
(AP/futurezone)
