Korruptionsverdacht bei Sun Microsystems
US-Justizministerium eingeschaltet
Der US-Netzwerk- und -Serverspezialisten Sun Microsystems hat von einem möglichen Korruptionsfall in den eigenen Reihen berichtet. Es habe "mögliche Verstöße" im Ausland gegeben, teilte das Unternehmen am Freitag mit. In diesem Zusammenhang seien auch Strafzahlungen möglich, hieß es weiter. Das US-Justizministerium wurde eingeschaltet. Nähere Einzelheiten nannte das Unternehmen nicht. Es seien umgehend Gegenmaßnahmen eingeleitet worden.
Das angeschlagene Unternehmen soll von dem US-Unternehmenssoftware-Konzern Oracle übernommen werden. Oracle will 7,4 Milliarden Dollar in bar bezahlen.
(APA/AP)
