Der Computer - eine Kunstmaschine
"Digital.Leben" über den Computerkünstler Herbert W. Franke
Vor genau 50 Jahren, im Jahr 1959, hat im Museum für angewandte Kunst in Wien die Ausstellung "Experimentelle Ästhetik" stattgefunden. Erstmals wurden Oszillogramme, Lichtgrafiken und Ultrafotos in einer Kunstausstellung gezeigt. Es waren die Vorläufer der heutigen computergenerierten Bildverfahren.
"Digital.Leben", 16.55 Uhr, Ö1. Die Radioserie ist auch gratis als Podcast abonnierbar:
Einer der mitwirkenden Künstler war der 1927 in Wien geborene Herbert W. Franke, Computerkünstler der ersten Stunde. "In jener Zeit habe ich mir oft ein Instrument gewünscht, das ein bisschen vielseitiger wäre als Mikroskope oder einfachere elektrische Geräte. Ich hatte immer von einer universellen Kunstmaschine geträumt, und als ich die Computertechnik kennenlernte, habe ich erkannt: Das ist es!", sagt er heute über die Anfänge.
Im Rahmen des Festivals Sound:Frame im Wiener Künstlerhaus, das sich mit Fragen der Visualisierung elektronischer Musik beschäftigt (bis 26. April), hat ihn Nicole Dietrich getroffen und um einige Blicke in beide Richtungen der Zeitachse gebeten.
(Digital.Leben)
