TA reagiert auf die Wirtschaftskrise
Schuldverschreibungen über 17 Prozent des Grundkapitals
Die Telekom Austria (TA) reagiert auf die Wirtschaftskrise und will sich die Option offenhalten, bei Bedarf Schuldverschreibungen auflegen zu können, um ihre "Finanzierungsbasis zu erweitern". Die Wandelschuldverschreibungen sollen mit bedingtem Kapital von bis zu 40 Millionen Aktien und/oder mit rückgekauften Aktien von bis zu 40 Millionen Stück bedient werden, teilte das börsennotierte teilstaatliche Unternehmen am Donnerstag im Amtsblatt der "Wiener Zeitung" mit. Die Aktion soll bei der ordentlichen Hauptversammlung am 20. Mai abgesegnet werden.
Institutionelle Investoren als Zielgruppe
"Die Gesellschaft hat in den vergangenen Jahren bereits erfolgreich mehrere Anleihen begeben. Die Gesellschaft möchte auch in Zukunft - insbesondere in Zeiten der Finanzkrise - ihre Kostenstruktur aktiv gestalten, um so die Kapitalkosten optimieren zu können", hieß es als Begründung im Amtsblatt. Daher sollen nicht nur die klassischen Anleiheinvestoren angesprochen werden, "sondern im Bedarfsfall auch jene Gruppe von Investoren, die sich auf Instrumente wie Wandelschuldverschreibungen fokussieren". Zielgruppe seien institutionelle Investoren.
Zum Ausgabekurs meinte die Telekom: "Aufgrund der Konditionen der Wandelschuldverschreibungen wird der Ausgabekurs über dem zum Emissionszeitpunkt der Wandelschuldverschreibung liegenden Aktienkurs liegen, so dass der Gesellschaft in Vergleich zu einer sofortigen Kapitalerhöhung zusätzliches Kapital zugeführt werden kann."
(APA)
