"Shift happens": Die re:publica '09
"Matrix" am Sonntag über die Blogger-Konferenz
"Ein Computer kommt uns wertlos vor, sobald er vom weltweiten Datennetz getrennt ist. Denn ein Computer ohne Internet-Zugang fühlt sich an wie eine Wasserpistole: sieht witzig aus, macht aber keinen Spaß."
Dieser Text findet sich im Programmheft der re:publica, Deutschlands größter Blogger- und Web-2.0-Konferenz, die letzte Woche in Berlin über die Bühne ging.
Am Sonntag in Ö1
Sie hören diesen Beitrag im Ö1-Netzkulturmagazin "matrix" am Sonntag um 22.30 Uhr in Radio Ö1.
Abends gab es Party, die Mitglieder der Hip-Hop-Band Fettes Brot legten auf, doch auf dem Dancefloor tummelten sich weniger Blogger als im überdachten Innenhof. Dort wurden die zahlreichen Vorträge und Diskussionen intensiv nachbesprochen.
Ständige Veränderung
Zu reden gab und gibt es genug, hat doch das Internet in den letzten 15 Jahren unser Leben verändert: wie wir arbeiten, einkaufen, kommunizieren, wie wir uns Informationen beschaffen, und wie wir uns selbst darstellen.
Die dritte Ausgabe der re:publica machte mit dem Motto "Shift happens", also Veränderung findet statt, diesen Wandel zum Thema. Durch soziale Medien, also Weblogs, Soziale Netzwerke und den Microblogging-Dienst Twitter, kann jeder im Netz zum Sender werden. Randerscheinungen sind das keine mehr, die sozialen Medien sind im Mainstream der Gesellschaft angekommen.
An drei Tagen bot die re:publica '09 ein breites Themenspektrum rund um die digitale Gesellschaft. Anna Masoner hat nachgefragt, was Blogger und digitale Aktivisten im Jahr 2009 bewegt.
