Die Linux-Road-Show auf Hochtouren
Während IT-Märkte und -Börsen immer noch schnöde seitwärts gehen, wächst ein Sektor ganz offensichtlich kräftig: rund um das freie Betriebssystem Linux.
"Durch den rundum positiven Response im letzten Jahr wussten wir, dass die Linuxwochen 2003 Zuwachs in jeder Richtung bekommen würden", sagte Chris Jeitler vom Organisationsteam, "das Ausmaß hat uns allerdings dann doch etwas überrascht."
Die Zahl der Orte quer durch Österreich hat sich in etwa verdoppelt, die Business-Unterstützer führen nach IBM diesmal Sun und Oracle an. Insgesamt ist die Zahl der Ausstellenden stark gewachsen, alleine in Linz präsentieren sich mehrere neu gegründete Spezialfirmen für Open-Source-Anwendungen.
Hacker und HTL-Direktoren
Die Zahl der Veranstalter ist mittlerweile auf über 20 Gruppen
gestiegen. Neben Entwicklern aller Art, Open-Source-Aktivisten,
Hackern und anderen Sicherheitsexperten arbeiten HTL-Direktoren,
Lehrer und auch der zuständige Beamte aus dem Unterrichtsministerium
daran, Wissen über freie Software und deren Handhabung unters Volk
zu bringen.
Auftakt in GrazVeranstaltungen zum "Austrian Open Source Certificate" [AOSC] sind mittlerweile fix in den österreichweiten Veranstaltungsreigen integriert.
Das ZertifikatEisenstadt für Heimanwender
Nach den Newcomern Graz, Salzburg und Innsbruck ist die nächste Station der Road-Show, Eisenstadt, ganz dem Heimanwender zugeeignet.
Dort, wo sich Gnu und Pinguin bereits traditionell guten Tag sagen, stehen zehn verschiedene Vorträge - allesamt für Einsteiger zugeschnitten - auf dem Plan: Distributionstests, Installationstipps bis hin zu "Spiele unter Linux".
Von 16. bis 17. Mai in EisenstadtKlimax in Linz
In Linz, dem ersten Höhepunkt dieser Veranstaltung, die auf die
legendäre Linux-Installparty im Siemens Forum 1999 zurückgeht,
stehen hingegen alle Zeichen auf Business-Anwendungen, parallel dazu
erscheinen Gnu und Pinguin in Krems [25.Mai] und weiter südlich in
Klagenfurt [24. Mai]
Alle Termine von 23. bis 25 Mai
