Das "intelligente" Krankenhausbett
Krankenhäuser könnten in Zukunft mit Betten ausgestattet sein, die Patienten automatisch überwachen, und mit Medikamenten, die vor einer falschen Einnahme warnen.
Das sind einige der Ideen, die dänische Forscher umzusetzen versuchen. Das Team vom Zentrum für Pervasive Computing der Universität Aarhus will bestehende Technologie für den Gebrauch in Krankenhäusern neu adaptieren.
Die Forscher haben den Prototyp des ¿intelligentes Betts¿ entwickelt, Krankenhausbetten mit einem integrierten Computer, der mit Hilfe von Sensoren den Zustand des Patienten überwacht und die Position des Bettes automatisch justiert.
Am Fuße des Betts sind Schirme angebracht, welche die Daten des Patienten darstellen. Um sicherzustellen, dass die Daten auch nur von wirklich befugten Personen abgefragt werden können, entwickelt das Team Smart Pens mit eingebauten Chips, anhand derer die Personen für das Display identifizierbar werden.
Aarhus UniversitätKommunizierende Medikamente
Weiteres Forschungsgebiet ist die Überwachung der Einnahme der richtigen Medikamente. In einem ersten Ansatz wurden kleine Computer in Münzgröße in die Medikamentenschachteln verpackt, welche die Schwestern anpiepten oder leuchteten, wann immer diese daran [etwa bei einem Patientenbett] vorübergingen.
Ein weiterer Ansatz ist das direkte Verpacken eines Computers in das Medikament. Dazu werden Stecknadelkopfgroße Computer in die Tabletten integriert, die durch Kommunikation mit der Tablettenschachtel oder dose dann signalisieren sollen, ob auch wirklich das richtige Medikament eingenommen wird.
