Matsushita baut "sichere" Akkus
Der japanische Hersteller Matsushita will Lithium-Ionen-Akkus durch eine spezielle Hitzebeschichtung sicherer machen.
Matsushita, auch mit der Marke Panasonic auf dem Markt, will in den nächsten Tagen die Massenproduktion neuer Lithium-Ionen-Akkus starten, die nicht so leicht überhitzen und damit sicherer sein sollen als herkömmliche Modelle. Ab April sollen die ersten Akkus ausgeliefert werden.
Überhitzung und Rückrufaktionen
Lithium-Ionen-Akkus haben sich in den letzten Jahren vor allem in tragbaren Geräten wie Notebooks, Handys und Digicams gegen Nickel-Kadmium-Batterien durchgesetzt, weil sie kleiner und leichter sind und eine längere Lebensdauer haben.
Der Ruf von Lithium-Ionen-Akkus hatte aber zu leiden, nachdem Modelle von globalen Produzenten wie Sony und Sanyo in der Vergangenheit immer wieder mit Überhitzung und dadurch Brandgefahr zu kämpfen hatten.
Diese Probleme führten auch zu großen Rückrufaktionen - insgesamt fast zehn Millionen Akkus, die fast alle Notebook-Hersteller betrafen.
Neue Beschichtung
Sony erklärte im Sommer, dass in seltenen Fällen mikroskopisch kleine Metallpartikel in den zurückgerufenen Batteriezellen mit anderen Teilen der Batterie in Kontakt treten könnten, sodass ein Kurzschluss in der Zelle entsteht.
Laut Matsushita ein Problem, das die neuen Akkus auch ohne Überhitzung bewältigen könnten: Die Oberfläche der Elektroden in den neuen Akkus trage eine hitzebeständige Schicht aus einem isolierenden Metalloxid, das mehr Schutz biete als das gewöhnlich verwendete Polyolefin.
(futurezone | AP)
