Sony will Film-Download-Dienst für PSP

bericht
18.12.2006

"Financial Times": Start im 1. Quartal 2007

Laut einem Bericht der "Financial Times" vom Sonntag wird Sony im Frühjahr 2007 in den USA einen Dienst starten, mit dem sich Kinofilme auf die tragbare Spielekonsole PlayStation Portable [PSP] herunterladen lassen.

Sony, so das Blatt weiter, führe Gespräche mit den Download-Anbietern Amazon, Movielink und CinemaNow über den Vertrieb der Filmdateien.

Speichermedium Memory Stick

Um den neuen Dienst nutzen zu können, brauchten die Anwender außer der PSP selbst noch einen Memory Stick zum Zwischenspeichern der Filme. Auf einem Memory Stick mit vier Gigabyte Kapazität fänden zehn Filme Platz.

Erst vergangene Woche hatten Sony und Speicherhersteller SanDisk den neuen Memory-Stick-Standard PRO-HG vorgestellt, dessen Spezifikation eine maximale Speicherkapazität von 32 Gigabyte erlauben würde.

In welchem Format die Filme ausgeliefert werden sollen und welchen Kopierschutz das System verwenden wird, ist noch nicht bekannt.

Sony bietet in Japan bereits einen Video-Download-Dienst für seine Konsole PS3 an.

Die mit der PSP von Sony eingeführte Universal Media Disc [UMD] hat sich als mobiler DVD-Ersatz nie so richtig durchsetzen können. Im April dieses Jahres drohten die ersten US-Filmstudios damit, kein Material mehr für den Vertrieb auf UMDs bereitstellen zu wollen.

(FT | futurezone)