BenQ schließt Entwicklung in Peking

abbau
16.12.2006

Restrukturierung kostet weitere 400 Jobs

Der taiwanische Elektronikkonzern BenQ schließt sein Entwicklungszentrum in Peking mit rund 400 Arbeitsplätzen. "Wir setzen damit unsere Restrukturierung nach dem Verkauf von BenQ Mobile in Deutschland fort, wir können Kosten reduzieren und die Effizienz steigern", sagte ein BenQ-Sprecher am Samstag.

Standort Taiwan bleibt

Derzeit hat BenQ nur noch die Handyfertigung in Shanghai und eine weitere Produktionsstätte in Brasilien. Mit der Schließung des Entwicklungszentrums in Peking wird die Entwicklung im Wesentlichen auf den Standort Taiwan mit rund 600 Beschäftigten reduziert.

BenQ hatte im Oktober die deutsche Tochter BenQ Mobile mit 3.000 Beschäftigten in die Insolvenz geschickt und zuvor die Handyfertigung in Taiwan geschlossen.

Außerdem hatte BenQ angekündigt, dass im Handywerk in Shanghai 400 Beschäftigte - 50 Prozent der Belegschaft - ihren Arbeitsplatz verlieren.

(dpa)