Online-Überweisung setzt sich durch
Beim Online-Banking nutzen die meisten Bankkunden nur wenige Basisfunktionen wie Überweisungen und Daueraufträge, während die Finanz- und Anlageberatung kaum eine Rolle spielt.
Außerdem hegt noch immer jeder sechste Kunde grundsätzliche Bedenken gegen das Online-Banking. Ihre Hauptargumente für den Gang in die Bankfiliale: Sicherheitsbedenken und benutzerunfreundliche Internet-Seiten der Banken.
Dies ergab eine Umfrage von Mummert Consulting.
Im Zeitraum vom 24. März bis 6. April 2003 nahmen 782 Personen an der Internet-Trendumfrage von Mummert Consulting und dem IT-Dienstleister Inworks teil.
Mummert ConsultingÜberweisungen und Daueraufträge
Von den Nutzern der E-Banking-Angebote der Banken machen 86 Prozent von der Möglichkeit elektronischer Überweisungen Gebrauch, ihr Konto verwalten 82 Prozent via Internet.
70 Prozent erteilen über das Online-Banking Daueraufträge.
Schon 40 Prozent der Befragten verwalten ihr Aktien-Depot online, etwa ein Drittel kauft oder verkauft auf diesem Wege Wertpapiere.
Für die Finanz- und Anlageberatung bevorzugen die deutschen Bankkunden aber offenbar noch immer das persönliche Gespräch: Nur ein Viertel jener Kunden, die ein Web-Konto führen, lassen sich in Geldfragen auch per E-Mail beraten.
Immer mehr Österreicher erledigen Bankgeschäfte via
Internet
Auch in Österreich wird Online-Banking immer beliebter. Eine
Studie im Juni 2002 ergab, dass allein in Österreich die Zahl der
Nutzer von 38.000 im Jahr 1997 auf 800.000 im Jahr 2001 gestiegen
ist.
Online-Banking auf der Überholspur
