Einzelhaft für Intel-Mitarbeiter
Ein Fall, der IT mit angeblichem Terrorismus verbindet, schlägt im Netz Wellen.
Der Intel-Mitarbeiter Mike Hawash soll, so die Anschludigung eines State Troopers in Hillsboro, Oregon, nach China geflogen sein, um dort mit Al-Quaida-Freunden nach Afghanistan zu reisen.
Seit 20. März in Haft
Seit 20. März wird Hawash in Einzelhaft in einem
Hochsicherheitsgefängnis gehalten. Sein Chef und seine Mitarbeiter
haben eine Website erstellt, um die Öffentlichkeit von dem Vorfall
zu informieren. Sie organisieren online Demonstrationen vor dem
zuständigen Gerichtsgebäude.
Mike HawashHawash war einer der Chefingenieure des MMX-Softwareteams und arbeitete an Emulatoren und MPEG-Decodern.
"Mikes Freunde sind überzeugt, dass der Gedanke, er würde für die Taliban kämpfen oder nach Afghanistan reisen, absurd ist. Mikes Sorgen drehten sich um seine Familie in den USA, in Palästina und um seinen Glauben".
Basierend auf einem Gesetz aus 1984 konnte Hawash bis dato ohne Anklage festgehalten werden. Demnächst soll er vor Gericht erscheinen.
