Kopf der "Fluffi Bunni"-Hacks geschnappt
Britische Behörden haben einen Mann verhaftet, der im dringenden Verdacht steht, der Kopf der Hackergruppe "Fluffi Bunni" zu sein.
Die Gruppe hinterließ auf den von ihr veränderten Websites immer ihr Markenzeichen, ein Bild von einem rosa Stoffhasen vor einer Tastatur.
Der 24-jährige Lynn Htun wurde von Scotland Yard verhaftet, als er die in London stattfindende Messe "InfoSecurity Europe 2003" besuchte.
"Fluffi Bunni ownz you"
Fluffi Bunni war dafür bekannt, seine meist prominenten Opfer
sehr genau auszuwählen. Dazu zählen Websites des SANS-Instituts in
Washington, des zu Symantec gehörenden Security Focus und
Attrition.org. Auch die Startseiten von Kim Schmitz und McDonald's
wurden von der Gruppe in die Mangel genommen.
Mirror von "Fluffi Bunni goes Jihad
Mirror des SANS-AngriffsMit Sicherheitsexperten Abfangen gespielt
Zuletzt machte die Gruppe durch "anti-amerikanische" Attacken auf Seiten, die nach dem 11. September für den "Krieg gegen den Terror" Stimmung machten, auf sich aufmerksam.
Die Angriffe, die im Juni 2000 begannen, zogen sich über 18 Monate, hörten dann plötzlich auf und beschäftigten die Ermittler seither.
"Der Typ hat lange Zeit mit den Experten Abfangen gespielt. Er wollte beweisen, dass auch auf Sicherheit spezialisierte Firmen gehackt werden können", so Mark Rasch, Sicherheitschef bei Solutionary.
