ÖIAG hält 300 Mio. Dividende für machbar
"Ich bin relativ optimistisch, dass wir die Wünsche des Finanzministers erfüllen können." So kommentierte ÖIAG-Vorstand Rainer Wieltsch Dienstagabend vor Journalisten die Eigentümerweisung von Finanzminister Karl-Heinz Grasser, dass die ÖIAG für 2002 eine Dividende von 300 Mio. Euro abliefern müsse.
Wieltsch verwies darauf, dass die Werte der ÖIAG-Beteiligungen 2,5fach höher seien als die Schulden.
Mit der Novelle zum ÖIAG-Gesetz sei vorgesehen, dass Ausschüttungen der Staatsholding schon vor einer endgültigen Schuldentilgung möglich sein sollen.
Den Privatisierungsauftrag bezeichnete Wieltsch "relativ kompliziert", da bei der Suche nach Bestbietern unter Wahrung österreichischer Interessen auf EU-Vorgaben geachtet werden müsse. Einen Zeitdruck bei der Privatisierung werde sich die ÖIAG nicht auferlegen.
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