MIT präsentiert "Friendspotting" mit iFIND
3.000 WLAN Access Points und die Software iFIND zeigen die exakte Position jedes MIT-Angehörigen auf dem Campus an
IFIND wird es allen 20.000 MIT-Campusbewohnern ermöglichen, sich die exakte Position ihrer Freunde und Kollegen auf dem Gelände der renommierten technischen Universität anzeigen zu lassen.
Das soziale Experiment war in den Augen der Entwickler notwendig geworden, weil es - eben auf Grund der zunehmenden Verbreitung der WiFi-Technik - immer schwieriger geworden war, drahtlos arbeitende Kollegen und Kommilitonen auf dem Campus ausfindig zu machen.
Sicher?
Die Entwickler um Carlo Ratti vom SENSEable City Lab des MIT rühmen die hohe Präzision ihres Systems sowie die hohe Datensicherheit. "Die gesamte Intelligenz steckt im Client, nicht auf einem Server, also kann niemand den Benutzer finden, wenn er nicht gefunden werden will. Der Benutzer entscheidet, ob und wie er seine Daten mit dem Rest der Welt teilen will."
Das Team kündigte an, in der weiteren Entwicklung von iFIND auch Filesharing-Fähigkeiten einbauen zu wollen. Benutzer sollen sich "Freunde" markieren und anonym mit diesen Daten austauschen können. Es sei später auch möglich, zu den Positionsdaten persönliche Informationen hinzuzufügen.
Open Source
Der iFIND-Client ist eine plattformunabhängige Java-Anwendung, die von der iFIND-Site kostenlos heruntergeladen werden kann. Das System ist unter der GPL veröffentlicht.
