28.04.2003

DEUTSCHLAND

Bildquelle: Metro

Metro eröffnet "Supermarkt der Zukunft"

Der fünftgrößte Handelskonzern der Welt, die deutsche Metro-Gruppe, testet im soeben eröffneten "Supermarkt der Zukunft" im deutschen Rheinberg, wie das Einkaufen in fünf bis zehn Jahren aussehen könnte.

Alle Waren sind mit RFID [Radio Frequency Identification]-Etiketten versehen. An der personalisierten Kundenkarte wird der Konsument vom Bordcomputer des Einkaufswagens erkannt.

Jeder eingekaufte Artikel wird gespeichert, anhand der Einkaufsgewohnheiten wird dann eine persönliche Einkaufsliste auf dem Farb-Display des Wagens angezeigt.

Waage erkennt Obstsorte

Ein Navigationssystem hilft bei der Suche etwa nach Nudeln und Plastikbechern in den Regalreihen. Elektronische Waagen erkennen mit Hilfe von Digitalkameras die Obstsorte, die gerade gewogen wird.

Die Waren werden beim Hineinlegen in den Einkaufswagen gescannt, so kann der Kunde anschließend an der vollautomatischen Kasse ohne Hilfe von Personal selbst mit Kredit- oder EC-Karte bezahlen. Eine Schleuse überwacht, dass nichts unbezahlt aus dem Geschäft geschafft wird.

In der Testfiliale will man so die Verbraucherakzeptanz moderner Technologien und den Einsatz unter Alltagsbedingungen testen.