Weiterer Jobabbau bei HP befürchtet

konzerne
12.12.2006

CEO Mark Hurd will weiter sparen.

"Wir müssen noch viel mehr sparen", sagte Hurd, der CEO von Hewlett-Packard [HP], am Dienstag in einer Videokonferenz mit Analysten.

Hurd kündigte an, die Verkaufsstrategien des Unternehmens zu ändern und die Strukturen weiter auf Einsparungspotenziale hin zu durchforsten.

14.500 Jobs weniger

Seit Hurd vor knapp zwei Jahren das Ruder bei HP übernommen hat, verdoppelte er den Aktienkurs des Traditionsherstellers. Im Juli vergangenen Jahres initiierte Hurd ein Programm zum Abbau von 14.500 Arbeitsplätzen - insgesamt zehn Prozent der Jobs bei HP.

"Wir werden noch härter arbeiten müssen", sagte Hurd. Beobachter interpretieren seine Äußerungen als Ankündigung eines weiteren Stellenabbaus.

HP-Finanzchef Robert Wayman verkündete die ersten Umsatzziele des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2008. Zwischen 101 und 103 Milliarden US-Dollar werde HP im übernächsten Jahr umsetzen. Seine Zahlen deckten sich mit den Erwartungen der Analysten.

Der PC-Hersteller hatte Anfang Dezember 14,5 Millionen Dollar gezahlt, um sich aus der internen Spitzelaffäre um Ex-Aufsichtsratschefin Patricia Dunn freizukaufen.

(AP | futurezone)