Kinderüberwachung auch in Norwegen
In Norwegen können Eltern ihre Kinder künftig mittels dem satellitengestützten Ortungssystem GPS überwachen lassen.
Der Service wird von Chess Communications angeboten.
Ein münzgroßer Sender, eingenäht in die Kleidung oder einfach eingesteckt, gibt ständig die Position der Kinder an. Verlassen sie einen zuvor per Internet festgelegten Bereich, erhalten die Eltern eine Kurzmitteilung auf das Mobiltelefon.
Das System soll dabei bis auf fünf Meter genau arbeiten.
Totale Überwachung für 13 Euro im Monat
Der Sender soll rund 2.000 Kronen [256 Euro] kosten, hinzu kommt
eine monatliche Gebühr von 100 Kronen [12,80 Euro].
Chess CommunicationsJedem Kind seine digitale Fessel
Nicht nur in Norwegen, auch in Frankreich, den USA und Großbritannien werden derzeit bereits gleichartige Services angeboten.
Die meisten Dienste arbeiten wie auch das norwegische System mit GPS, doch auch über Funknetze werden Ortungssysteme angeboten.
Neben Eltern, die ihre Kinder auf Schritt und Tritt überwachen, zielen derartige Dienste vor allem auf Unternehmen, die so ihre Mitarbeiter im Auge behalten möchten.
