Spamnet 1.0 jetzt kostenpflichtig
Das Anti-Spam-Unternehmen Cloudmark hat die Version 1.0 des Anti-Spam-Plug-ins "Spamnet" für Outlook 2000 und XP auf den Markt gebracht. Die Unterstützung von Outlook Express soll bald folgen.
Spamnet setzt auf ein Peer-to-Peer-Netzwerk und die Mitarbeit seiner User, um mit gemeinsamen Kräften kommerzielle Werbemails abzufangen.
Identifiziert und markiert ein Nutzer ein Spam-Mail wird diese Information automatisch an die gesamte Spamnet-Community weitergeleitet, damit übereinstimmende E-Mails bei anderen Usern ab sofort als Spam erkannt werden. Mit der Userzahl steigt somit auch die Treffsicherheit des Filters.
Cloudmark Server-Plug-in "Authority"
400.000 "Spamfighter" nutzten die bisher kostenlosen
Beta-Versionen, nun soll der Enduser nach einer 30-tägigen
Testperiode monatlich fünf USD für den Spam-Filter berappen.
Cloudmark hatte stets versichert, seine Aufwendungen über den
Vertrieb der Server-Version "Authority" der Software finanzieren zu
wollen.
Cloudmark Spamnet und AuthoritySo funktioniert es
Bei der Installation des Tools, wird ein eigener Spam-Ordner in Outlook erstellt, in den lästige Massenmails später automatisch verschoben werden. Auch eine Werkzeugleiste mit einem Button um Spam zu melden und einem um eine Spam-Entscheidung rückgängig zu machen, wird errichtet.
Erhält der User ein Spam-Mail, kennzeichnet er dieses durch einen Klick auf den "Block"-Knopf. Das E-Mail wird damit sofort in das Spam-Verzeichnis verschoben. Die Informationen werden über das P2P-Netz an alle Anwender von Spamnet weitergeleitet.
Doch es bleibt abzuwarten, ob sich Cloudmark durch die neue Gebührenpflicht nun nicht um die kostenlose Mitarbeit vieler User in aller Welt und damit die Grundlage für den Erfolg seiner Software bringt.
In den Foren werden schon Alternativen zum Kampf gegen Spam, wie etwa SpamAssassin, diskutiert.
SpamAssassin
